Keine Gegenwehr vom Singener OB

Keine Gegenwehr vom Singener OB

Entmachtung

Quelle: Singener Wochenblatt, 24.02.2022 von Oliver Fiedler

Im Kreise von Poppele, Narrenmutter und Narrenvater, Narrenpolitist und Zunftmeister Stephan Glunk wurden Singens OB Bernd Häusler und Bürgermeisterin Ute Seifried ans Seil gebunden auf dem Rathausplatz abgeführt.

Gemeinderäte diesmal nur Gäste der Singener Entmachtungszeremonie

Die waren froh, die Zunftgesellen, Rebwieber, Hoorigen Bären, Hansele und Schellenhansele wie der Fanfarenzug der Poppelezunft und auch die Stadtkapellen-Formation „Los Krawallos“ dass sie am Donnerstag dann doch losziehen konnten. Und besonders Zunftmeister Stephan Glunk, dem freilich die Sicherheit ganz vorne Stand. Deshalb wurde in diesem Jahr auch auf eine Entmachtung des OB’s im Ratsaal verzichtet und auf den Rathausplatz verlegt, wo den Narren der Abstand doch etwas zu groß wurde und sie nach der Kaperung des Rathauses Bernd Häusler und Bürgermeisterin Ute Seifried am Seil gebunden vom Balkon holten nachdem der Schlüssel fürs Rathaus in den Händen der Narrengewalt war. Kurioserweise konnte Zunftmeister Stephan Glunk hier auch ein Hemdglonker-Königspaar küren, wie das am Hegau-Gymnasium Tradition ist. „Schade dass es Königin und König ohne Königreich sind“, sagte der Zunftmeister, denn den offiziellen Hemdglonkerumzug am Abend gab es seíten der Zunft nicht und auch die traditionelle Bög-Verbrennung, der urigste Teil der Singener und Hegau Fastnacht wurde in den „internen Teil“ der Zunftfastnacht verlegt. Und auch den Narrenbaum gabs dieses Jahr nur im Kleinformat für das Narrenbaumloch des Kindernarrenbaum an der Zunftschüür. Normalität Probieren war die Devise, wenn sich auch der Gedankenhimmel durch den Kriegsausbruch in der Ukraine bei vielen verfinsterte.

Mehr Bilder von der Entmachtung gibt es in der WOCHENBLATT -Galerie.

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