Höchste Ehre für ein Rebwieb

“Den höchsten Orden für ein Rebwieb erhielt Angelika Waibel-Willam. Auch »Faschings-Baubär« und »Mr. WOCHENBLATT« geehrt

Den höchsten Rebwieberorden bekam Angelika Waibel-Willam am Dienstagabend beim Ordensabend der Poppele-Zunft in der Scheffelhalle verliehen. Die Vorsitzende des Zunftschüürfördervereins hat den Poppele auf dem Fass in Gold redlich verdient. Insgesamt durfte Zeremonienmeister Ingo Arnold 107 Orden anstecken.

Auch zwei besondere Ehrenzünftler haben die Poppele in ihren Kreis mit aufgenommen. Die aus dem hohen Norden (Karlsruhe) – also noch dem Faschingsland stammende – Bürgermeisterin Ute Seifried hatte sich ganz dem diesjährigen Fasnetsmotto als Baubär verkleidet und bekannte, dass ihr der ehemalige Konstanzer OB Horst Frank geraten habe »Entweder Skizufahren oder mitzumachen«. Sie habe sich für letzteres entschieden.

Während Ute Seifried nun das Kopftuch der Rebwieber trägt, durfte sich der Verlagsleiter der Singener WOCHENBLATTs, Anatol Hennig, die Ehrenzunftgesellenmütze überstreifen. Er hatte gleich auch noch die neue Poppele-Zeitung mitgemacht, die als krönender Abschluss der Ordensabends verteilt wurde. Drei Dinge mache diese besondere Narrenzitung aus, erklärte Hennig. Zum einen würde hier noch Mundart publiziert, zum zweiten sei sie mit 53.000 Exemplaren die auflagenstärkste und drittens dank eines Deutschlehrers wohl auch jene Narrenzeitung mit den wenigsten Rechtschreibfehlern.

Für kurzweilige Unterhaltung sorgten musikalische Auftritte von Mitgliedern des Poppelechors, einer Rock & Roll Version des Fanfarenzugs, Angelika und Gerlinde, die nicht nur dessen Lied vom Narrenspiegel, sondern auch gleich noch Zunftmeister Stephan Glunk höchst persönlich für ihren Auftritt nutzten. Einzigartig auch der Auftritt von Klaus Bach an der Klarinette mit Peter Bliestle vom Tiroler Eck – siehe auch die Facebookseite des WOCHENBLATT.

Quelle: Wochenblatt, 07.02.2018 von Stefan Mohr “

2/7/2018