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Wer war Popolius Maier, Burgvogt auf Hohenkrähen?Gesicherte historische Erkenntnisse sind nicht möglich, weil es
keinerlei schriftlichen Dokumente aus jener Zeit gibt, in denen ein Die Namensbeisetzungen Maier und Burgvogt weisen auf die zwei Ämter hin, die der Popolius zu verwalten hatte. Die Lehensträger einer Burg und der dazugehörenden Höfe und Dörfer waren infolge ihrer vielfältigen Verpflichtungen dem Lehensherrn gegenüber zumeist vom Herrschaftssitz abwesend. Um die Burg aber jederzeit verteidigungsbereit zu halten, übergaben die Lehensträger diese Aufgabe einem bewährten, waffenkundigen Stellvertreter, eben dem Burgvogt. Wenn dieser Burgvogt zugleich mitbeauftragt war, auch den zur Burg gehörenden Maierhof zu verwalten, die Gefälle einzutreiben und die Aufbietung der Frondienste zu leiten, dann war er Burgvogt und Maier zugleich. Eine große Macht war ihm in die Hand gegeben, und nicht selten, das beweisen historisch belegte Vorfälle, stieg diese dem Amtsträger in den Kopf. Auch unser Popolius muss sich entsprechend verhalten haben, so dass noch lange nach seinem Tode die Menschen sich von ihm die Geschichten erzählten, die wir heute als die Sagen vom Poppele kennen. Die Sagen Texte aus: „Der Poppele vom Hohenkrähen. Sämtliche Sagen, neu gestaltet und mit einer Einleitung versehen von Max Rieple.“ In: Fasnet im Hegau. Hrsg. von Herbert Berner. Verein für Geschichte des Hegaus e.V. Singen (Htwl.) 1959, S. 83ff. Alle 25 Sagen vom Poppele erhalten Sie als Broschüre beim Zeugmeister der Poppele-Zunft Singen 1860 e.V. |
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Copyright © 1999 - 2008 Poppele-Zunft Singen 1860 e.V. Bei Fragen oder Wünsche wenden Sie sich bitte an: [Webmaster]. Stand: 02. Januar 2008 |